Lehmpfuhl, Christopher
Wintersonne (Engadin)
Los 7273
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
18.750€ (US$ 21,307)
Wintersonne (Engadin)
Öl auf Leinwand. 2016.
160 x 180 cm.
Verso mit Faserstift in Schwarz monogrammiert "CL/M" sowie mit der Werknummer "7253".
Mit Händen und Fingern modelliert Lehmpfuhl die pastosen, ineinanderwogenden Farbmassen. Ist bei all dieser Bewegtheit das Motiv in der Fernsicht sofort erkennbar, so lösen sich in der Nähe die Bildgegenstände auf und werden zu fast gestisch aufgetragener, wild bewegter Farbmaterie von expressiver, abstrakter Anmutung. Das Werk von Christopher Lehmpfuhl lässt sich in der Tradition der deutschen Impressionisten Max Liebermann, Max Slevogt und Lesser Ury verstehen. Farbe und Licht spielen eine große Rolle in seinem Schaffen, das hauptsächlich Landschaften sowie Stadtbilder umfasst. Wie sein Lehrer Klaus Fußmann bevorzugt Lehmpfuhl das Arbeiten im Freien, das ihn mit allen Sinnen den Naturgewalten aussetzt. Die Arbeit ist online verzeichnet und abgebildet unter christopherlehmpfuhl.de/beispiel-seite/winter (Zugriff 11.07.2025).
Provenienz: Privatbesitz Berlin
Ohne Titel
Pinsel in Schwarz und Deckweiß auf Velin. 2004.
29,5 x 20,8 cm.
Unten mittig mit Faserstift in Schwarz-Violett signiert "Abakanowicz" und datiert.
Mit gestischer Dynamik gestaltete Komposition, entstanden vermutlich im Zusammenhang mit der monumentalen Bronzeplastik "Handlike Tree" (2003/04, Skulpturenpark Schloss Gottorf). Die polnische Bildhauerin, Textil- und Objektkünstlerin Abakanowicz, Pionierin der faserbasierten Skulptur und Installation, schuf seit den 1960er Jahren bedeutende großformatige Wandtextilien bzw. Textilskulpturen aus Sisal und Wolle ("Abakans") und ab den 1970er Jahren die kopflosen und fragmentierten menschlichen Formen, für die sie besondere Bekanntheit erlangte. Eine umfassende Ausstellung ihrer Skulpturen fand 2004 im Schloss Gottorf statt.
Provenienz: Privatbesitz Österreich
Black Palms
4 (von 6) Farbradierungen auf Velin. 2004.
Je ca. 53,5 x 38 cm.
Alle signiert "Doig" und datiert.
Griffelkunst 313 A1, 3, 4 und 5.
Herausgegeben von der Griffelkunst-Vereinigung, Hamburg. Aus der Folge hier vorhanden die Motive "Pelican", "Figure by a River", "Black Palm" und "Fisherman". Die Radierungen entstanden in Zusammenarbeit mit dem Drucker Fritze Margull, der dafür nach Port of Spain auf der Insel Trinidad kam, wo Doig sich niedergelassen und ein Atelier eingerichtet hat. Zu den Motiven sagt der Künstler, sie stammten größtenteils von Postkarten aus Indien, erworben in einem Londoner Trödelladen. Die alten, meist anonymen Fotokarten ohne Ortsangaben schienen ihm exotisch und gleichzeitig traurig und erinnerten ihn an bestimmte Aspekte von Trinidad. Kräftige und prachtvolle, farblich sehr schön abgestimmte Drucke mit sehr breitem Rand, teils mit dem Schöpfrand.
Blue Coat (Vincent)
Farbaquatinta auf Velin. 1993.
60,6 x 30,2 cm (93,5 x 60,5 cm).
Signiert "Alex Katz" und bezeichnet "A(rtist's) P.(roof)". Auflage 12 num. Ex.
Schröder/Markhof 280.
Eines von zwölf Künstlerexemplaren, neben der regulären Auflage von 30 Exemplaren. Charakteristisch für die Werke Katz' ist die momenthafte Wahrnehmung des Menschen, weshalb seine Arbeiten oft wie gemalte, klar und großflächig ausformulierte Schnappschüsse wirken. Der Künstler profilierte sich seit den 1950er Jahren mit gegenständlichen, leuchtend farbigen, flächig aufgefassten Darstellungen, reduzierten, fast schablonenhaften Bildnissen, die stilistisch die Pop Art vorwegnehmen. Druck Simmelink-Sukimoto Editions, Los Angeles, herausgegeben von Simmelink-Editions, Los Angeles. Prachtvoller Druck mit dem vollen Rand.
"Chasse aux Papillons"
Öl auf Leinwand. 2005.
180 x 240 cm.
Unten links mit Feder in Schwarz signiert "Martin Eder" und datiert, verso mit Faserstift in Schwarz nochmals signiert, datiert, betitelt, bezeichnet "WVZ 708" sowie "Berlin" und mit dem Etikett der Galerie Eigen+Art, dort typographisch betitelt und nochmals mit der Werknummer bezeichnet.
Vor düsterem Himmel und einer apokalyptischen, fast dystopischen Landschaftsszenerie erscheinen die weiße Katze und eine mädchenhafte Figur mit lebloser Haltung im Harlekin-Kostüm. Das weiße Fell der Katze und die leuchtenden Farben des Kostüms stehen in starkem Kontrast zu ihrer düsteren Umgebung. Martin Eder ist bekannt für seine Mischung aus Hyperrealismus, Kitsch und einer verstörenden Ästhetik. Oft kombiniert er niedlich wirkende Tiere mit erotischen oder surrealen Elementen, wodurch ein Gefühl von Verunsicherung entsteht. In diesem Bild wird das vermeintlich Kindliche, Katze und Clown, durch die düstere Szenerie und die unheimliche Stimmung ins Gegenteil verkehrt. Es entsteht ein Spannungsfeld zwischen Schönheit und Bedrohung, Vertrautem und Fremdem. In seinen Arbeiten hinterfragt er kulturelle Werturteile und den Relativismus der Schönheit in der Kunstgeschichte, u.a. durch provokante Darstellungen von Kätzchen, Welpen, Kostümen und den weiblichen sowie männlichen Akt.
Provenienz: Galerie Eigen+Art, Berlin
Privatsammlung
Phillips, Online-Auktion New York, 02.-12.12.2024, Lot 51
Privatbesitz Süddeutschland
Ausstellung: Martin Eder: Der dunkle Grund, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, 2009, Abb. S. 296-299, 316
"Jens (Despair)"
Öl auf Leinwand. 2024.
50 x 40 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Blau mit dem Künstlersignet "L", verso auf dem Keilrahmen mit Filzstift in Schwarz signiert "Löffler", datiert und betitelt.
Trauriger Tiger, tief im Bild. Portraits von plüschigen Gespenstern bestimmen seit 20 Jahren das malerische Schaffen von Christoph Löffler. Er malt in einer altmeisterlichen Lasurtechnik und sagt selbst über seine Arbeiten: „Ein Paralleluniversum gibt es (…) darin können sich Kinder, genauso wie Künstler verlieren oder wiederfinden - je nachdem. Mit meinen Bildern versuche ich die Grenze durchlässiger zu machen. Deshalb geht es in meiner Kunst auch weniger um Malerei, mehr um Channeling. Die klassische Maltechnik spinnt für mich dabei ein Garn in die Vergangenheit, zum Geheimnis der alten Meister.“ (Christoph Löffler, in: Christoph Löffler. GIFT, Ausst.-Kat. Galerie Franzkowiak, Berlin 2022, S. 1). In seinen aktuellen Werken zieht der Künstler in der Regel eine weitere Bildebene ein, die hier nur als Fragment einer dämonischen Tapete rechts über dem Tigerkopf erscheint und "Jens" eine tragikomische Bedeutung verleiht.
Provenienz: Privatbesitz Berlin
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
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