Artist Index: Sternberg, Alexander von


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Los 3324Sternberg, Alexander von
Braune Märchen

Auktion 127

Schätzung
100€ (US$ 114)

Details Los merken

Sternberg, Alexander von. Braune Märchen. 284 S., 2 Bl. Mit zahlreichen farbigen Textabbildungen. 24 x 15,5 cm. OLeder mit goldgeprägtem RSchild. Hamburg, Gala, 1966.
Eines von 100 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage: 1680) der Vorzugsausgabe in Ganzleder. Druckvermerk vom Künstler signiert. – Papierbedingt minimal gebräunt sonst nahezu ungenutztes Exemplar.

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Los 681Sternberg, Alexander von
Die gelbe Gräfin

Auktion 113

Zuschlag
80€ (US$ 91)

Details

Sternberg, A(lexander) von. Die gelbe Gräfin. 2 Bände. 1 Bl., 359 S.; 1 Bl., 331 S. 16,5 x 11,5 cm. Schwarzer moderner Leinenband mit schlichter RVergoldung und goldgeprägtem RTitel. Berlin, Alexander Duncker, 1848.
Kosch XX, 3. ADB XXXIX, 299f. Hayn-Gotendorf VII, 437. – Erste Ausgabe seiner laut ADB spannendsten Erzählung, "die einen ziemlich unwürdigen Gegenstand der Memoirenlitteratur frei behandelt. Elisabeth, welche wegen einer von Friedrich über sie gethanen verächtlichen Aeußerung diesen mit Krieg überzog, hatte schon in frühester Zeit heimlich eine Tochter geboren, welche später mit Hülfe einiger Franzosen außerhalb Rußlands in Sicherheit gebracht werden sollte. Die Franzosen erwiesen sich als unzuverlässig, dagegen wurde durch einen Rath beim Reichskammergericht in Wetzlar und seinen Sohn aufs beste für sie gesorgt. Doch bemächtigte sich sogleich in Wetzlar einer der Franzosen der Tochter eines Tausendkünstlers und gab sie für die Tochter der Elisabeth - die gelbe Gräfin - aus.
Die untergeschobene war sehr schön, aber halb blödsinnig. Sie mußte jedes Mal erst durch Schläge mit einem Instrumente, welches sie in einem schönen Futterale bei sich trug, wozu sie den Schlüssel selbst herausgab, zum öffentlichen Erscheinen gezwungen werden. In einer Gesellschaft beim Erzbischof von Köln, der den Franzosen mit vielem Gelde unterstützt hatte, wurde ihr Irrsinn entdeckt. Dennoch kam sie nach Ungern’s Romane gleich der ersten Tochter der Elisabeth noch unter Katharina II. nach Rußland, wo beide untergingen.
Die echte Gräfin hatte als Gattin des jungen Mannes aus Wetzlar einige Jahre verborgen in der Schweiz gelebt, war aber dann auf einige Zeit durch die französische Revolution nach Paris gerufen worden. Das erinnert an Goethe’s 'Natürliche Tochter', mit welcher dieser Leihbibliotheksroman sonst in keiner Hinsicht etwas gemein hat. Doch stand die Arbeit noch weit über den 'Braunen Märchen' und dem zweibändigen 'Deutschen Gilblas'" (ADB). – Etwas stärker braun-und stockfleckig, vorderes Innengelenk von Band II angeplatzt, der fl. Vorsatz dort mit Leihbibliotheksstempel.

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Los 1786Sternberg, Alexander von
Das Buch der drei Schwestern

Auktion 106

Zuschlag
300€ (US$ 341)

Details

Sternberg, A(lexander) von. Das Buch der drei Schwestern. Gesammelte Erzählungen, Mährchen und Novellen. 2 Teile in 1 Band. VIII, 340 S.; 2 Bl., 319 S. 16 x 11 cm. HLeinen d. Z. (etwas berieben) mit schlichter RVergoldung und goldgeprägtem RTitel. Leipzig, J. C. Hinrich, 1847.
Kosch XX, 2f. Hayn-Gotendorf VII, 437. Vgl. ADB XXXIX, 299f. – Erste Ausgabe der Sammlung. Enthält zehn Erzählungen, darunter z. B. Der rothe Zwerg, Die Totenhand, Uhr und Stab, Der Arsenikfritze, Der goldne Mantel und die Geschichte einer Schnupftabaksdose. – Gebräunt und braunfleckig.

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Los 1787Sternberg, Alexander von
Der Deutsche Gilblas. Ein komischer Roman

Auktion 106

Zuschlag
100€ (US$ 114)

Details

Sternberg, A(lexander) von. Der Deutsche Gilblas. Ein komischer Roman. 2 Bände. X, 383 S.; 2 Bl., 284 S. 17,5 x 13 cm. Schwarzer moderner Leinenband mit montierter OBroschur auf dem VDeckel, schlichter RVergoldung und goldgeprägtem RTitel. Bremen, Franz Schlodtmann, 1851-1852.
Kosch XX, 3. Hayn-Gotendorf VII, 437f. ADB XXXIX, 299f. – Erste Ausgabe des Romans. – Vortitel mit Bibliotheksstempel und hs. Ziffernsignatur. Band I etwas stockfleckig, Band II sauber. Sonst wohlerhalten.

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Los 1788Sternberg, Alexander von
Fortunat. Ein Feenmährchen

Auktion 106

Zuschlag
220€ (US$ 250)

Details

Ein phantastischer Scherz
Sternberg, A(lexander) von. Fortunat. Ein Feenmährchen. 2 Teile in 1 Band. VIII, 373 S., 1 Bl.; 2 Bl., 336 S. 18 x 12 cm. Späterer HLeinenband mit schlichter RVergoldung und goldgeprägtem RTitel. Leipzig, Brockhaus, 1838.
Kosch XX, 2. ADB XXXIX, 299f. – Erste Ausgabe seines seltenen, frühen Märchenromans: "Die armen Feen! Was sollen sie in einer Welt voll Deputirtenkammern, Eisenbahnen und Dampfmaschinen? ... Sehr lange hat die romantische Schule die Feen unter strengen Interdict gehalten. Der schöne Himmel Oberons war entvölkert, und statt seiner machte sich ein widerliches Gemisch nordischer Gespenster geltend. Es wimmelte von Gnomen, Nornen, Zwergen, Hexen, Wehrwölfen und Wechselbälgen. Jedermann weiß, welch einen Unfug sie angerichtet haben. Es gilt den Versuch, diese interessanten Naturkinder zu verdrängen und die ins Exil geschickten Wieland'schen Feen wieder in den Vorgrund zu bringen... Verzeihe, ernster Leser, der du gewöhnt bist an deine Romane mit politischen Tendenzen, hier hast du ein Buch, das keine andere Tendenz hat, als dir einen phantastischen Scherz vorzuspielen. Nimm diesem Scherze seine Freiheit, und du verbietest ihm zu existieren" (Vorrede).
Der aus dem estländischen Reval stammende Erzähler, Dichter und Maler Peter Alexander Freiherr von Ungern-Sternberg (1806-1868) gilt als "bedeutender Romanschriftsteller der Aristokratie zur Zeit des jungen Deutschland" (ADB) sowie als einer der damals wichtigsten phantastischen Erzähler im deutschen Sprachraum. Er verfasste zahlreiche historische, gesellschaftskritische und biographische Romane, Novellen, Gespenstergeschichten und ironische Märchen - letztere häufig angelehnt an den Stil E. T. A. Hoffmanns - sowie teils frivole Unterhaltungsliteratur. Auf seinen ausgedehnten Reisen wurde er u. a. bekannt mit Ludwig Tieck, Karl Gutzkow, Willibald Alexis und Fanny Lewald, auch lernte er in Baden das berühmte "Findelkind" Kaspar Hauser kennen. Seit etwa 1854 lebte er in Dresden, seine letzten Lebensjahre verbrachte er verarmt und in geisteskrankem Gemütszustand auf dem Landgut Granzow in der Uckermark. Viele seiner Werke erlebten im 20. Jahrhundert Neuauflagen. – Etwas stockfleckig, Innengelenke angeplatzt. Sonst wohlerhalten.

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Los 1789Sternberg, Alexander von
Galathee. Ein Roman

Auktion 106

Zuschlag
100€ (US$ 114)

Details

Sternberg, A(lexander) von. Galathee. Ein Roman. 1 Bl., 230 S. 18 x 11,5 cm. Schwarzer moderner Leinenband (Rückumschlag eingebunden) mit schlichter RVergoldung und goldgeprägtem RTitel. Stuttgart und Tübingen, Cotta, 1836.
Kosch XX, 2. ADB XXXIX, 299f. Hayn-Gotendorf VII, 436. – Erste Ausgabe seines frühen Romans, der während seiner Stuttgarter Zeit bei Cotta erschien. Sternberg fand damals Aufnahme in den Kreis um Gustav Schwab und wurde Cotta empfohlen. Dieser ließ ihn allerdings schnell wieder fallen, da er keinen "Vielschreiber" verlegen wollte (vgl. ADB). – Stellenweise etwas braunfleckig. Insgesamt wohlerhalten und überwiegend sauber.

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Los 1791Sternberg, Alexander von
Georgette. Ein Roman

Auktion 106

Zuschlag
100€ (US$ 114)

Details

Sternberg, A(lexander) von. Georgette. Ein Roman. 1 Bl., 242 S. 16 x 11 cm. Schwarzer moderner Leinenband (Deckel mit montiertem OUmschlag) mit schlichter RVergoldung und goldgeprägtem RTitel. Stuttgart, Hoffmann, 1840.
Kosch XX, 2. ADB XXXIX, 299f. Hayn-Gotendorf VII, 436. – Erste Ausgabe. – Etwas gebräunt und stockfleckig, sonst wohlerhalten.

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Los 1792Sternberg, Alexander von
Jena und Leipzig. Novelle

Auktion 106

Zuschlag
130€ (US$ 148)

Details

Sternberg, A(lexander) von. Jena und Leipzig. Novelle. 2 Teile in 1 Band. 2 Bl., 282 S.; 2 Bl., 274 S., 1 w. Bl. 17 x 10,5 cm. Schwarzer moderner Leinenband mit schlichter RVergoldung und goldgeprägtem RTitel. Berlin, Buchhandlung des Berliner Lesecabinets, 1844.
Kosch XX, 2. ADB XXXIX, 299f. Hayn-Gotendorf VII, 436. – Erste Ausgabe seiner historischen Novelle. – Titel von Teil I mit kleiner Papierläsur im Bug sowie gekröntem Monogrammstempel im unteren Rand. Etwas stockfleckig.

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Los 1793Sternberg, Alexander von
Die Nachtlampe

Auktion 106

Zuschlag
300€ (US$ 341)

Details

Sternberg, A(lexander) von. Die Nachtlampe. Gesammelte kleine Erzählungen, Sagen, Mährchen und Gespenstergeschichten. 4 Teile in 2 Bänden. 14,5 x 10 cm. Etwas spätere HLederbände (gering berieben, Rücken ausgeblichen) mit RVergoldung und goldgeprägtem RTitel. Berlin, Decker, 1853-1855.
Kosch XX, 3. ADB XXXIX, 299f. – Erste Ausgabe der Sammlung. – Stockfleckig, vorderes Innengelenk von Band angeplatzt.

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Los 1795Sternberg, Alexander von
Das stille Haus. Eine Erzählung für Winter-Abende

Auktion 106

Zuschlag
260€ (US$ 295)

Details

Sternberg, A(lexander) von. Das stille Haus. Eine Erzählung für Winter-Abende. VIII, 295 S. 17 x 11,5 cm. Schwarzer moderner Leinenband mit schlichter RVergoldung und goldgeprägtem RTitel. Berlin, Decker, 1854.
Kosch XX, 3. ADB XXXIX, 299f. – Erste Ausgabe der Gespenstergeschichte, in der sich Sternberg wieder am Stil E. T. A. Hoffmanns orientiert. – Etwas stärker stockfleckig, Vortitel gestempelt.

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Los 1796Sternberg, Alexander von
Susanne

Auktion 106

Zuschlag
100€ (US$ 114)

Details

Sein bester Roman
Sternberg, A(lexander) von. Susanne. 2 Teile in 1 Band. XVIII, 305 S.; 305 S. 16,5 x 11 cm. Schwarzer moderner Leinenband mit schlichter RVergoldung und goldgeprägtem RTitel. Berlin, Louis Quien, 1847.
Kosch XX, 2. ADB XXXIX, 299f. Hayn-Gotendorf VII, 437. – Erste Ausgabe seines laut ADB besten Romans, in welchem Sternberg als "rücksichtsloser Schilderer der vornehmsten Kreise Berlins auftritt. Eben in diese Kreise soll die reifende Susanne, eine Waise, eingeführt werden. Sie wird von zwei ausschweifenden Oheimen, welche die höchsten Aemter bekleiden, deshalb einer Dame übergeben, mit der einer der Brüder selbst ein Verhältniß gehabt hat. Da dieser Bruder wirklich fromm geworden ist, ohne sich übrigens in seinen Sitten geändert zu haben, so zweifelt er nicht, daß der Anstand bei der Erzieherin, die ja ebenfalls fromm geworden ist, gewahrt wird. Leider liebt Susanne einen Hochstapler und um ihn zu retten heirathet sie ihn nach seiner Scheidung von der Erzieherin. Vergeblich opfert nun der Oheim sein Rittergut, um Susanne zu retten. Sie wird endlich von dem Hochstapler an einen russischen Fürsten verkauft, kehrt aber rein zu dem alten Pfarrer zurück, der sie zur Tugend erzogen hat und die Bettlerin auf dem Kirchhofe ihres Dorfes bestattet" (ADB). Sein Roman Susanne gilt als sein letzter geistvoller Roman, bevor Sternberg sich - nach den Revolutionsereignissen des Jahres 1848 - auf königliche Seite stellt und in der Folge "stramm patriotische Erzählungen" veröffentlicht. – Titel mit verblasstem Stempel. Durchgehend mit schwachen Wasserrändern, sonst wohlerhalten.

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Los 1798Sternberg, Alexander von
Konvolut von 3 Werken in Erstausgaben

Auktion 106

Zuschlag
100€ (US$ 114)

Details

Sternberg, A(lexander) von. Konvolut von 3 Werken in Erstausgaben, zusammen in 6 Bänden. Oktavo. Einbände d. Z. Verschiedene Orte und Verlage. 1853-1861.
Kosch XX, 3. ADB XXXIX, 299f. – Vorhanden sind: I. Elisabeth Charlotte, Herzogin von Orleans. Ein biographischer Roman. 3 Bände. Leinen mit goldgeprägtem RTitel. Leipzig, Hermann Costenoble, 1861. - Anfangs und am Schluss leicht stockfleckig, sonst sauber. Schönes und wohlerhaltenes Exemplar. - II. Die Dresdener Galerie. Geschichten und Bilder. 2 Bände. X S., 1 Bl., 328 S.; VI S., 1 Bl., 307 S. Marmorierte HLeinenbände mit goldgeprägtem RTitel. Leipzig, Brockhaus, 1857-1858. - Im Rand gebräunt und vereinzelt leicht braunfleckig. Sonst wohlerhalten. Mit Besitzentrag auf fliegendem Vorsatz. - III. Selene. 128 S. Grüner Leinenband mit goldgeprägtem Rücken- und Deckeltitel sowie Goldschnitt. Berlin, E. H. Schroeder, 1853. - Im Rand etwas gebräunt und braunfleckig, sonst wohlerhalten.

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