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Los 3277Raimund, Ferdinand
Das Mädchen aus der Feenwelt oder der Bauer als Millionär
Auktion 127
Schätzung
220€ (US$ 250)
Raimund, Ferdinand. Das Mädchen aus der Feenwelt oder der Bauer als Millionär. 95 S., 1 Bl. Mit einigen Textillustrationen und 7 chromolithographischen Tafeln von Oskar Laske. Farbig illustrierter OPappband (etwas gebräunt bzw. fleckig). Wien, Österreichische Staatsdruckerei, 1923.
Liebhaberausgaben der Österreichischen Staatsdruckerei Band 7. Eines von 400 numerierten und im Druckvermerk vom Künstler signierten Exemplaren (Gesamtauflage: 420). Tadelloses Exemplar.
Los 533Raimund, Ferdinand
Sämtliche Werke. Historisch-kritische Säkularausgabe
Auktion 122
Zuschlag
130€ (US$ 148)
Raimund, Ferdinand. Sämtliche Werke. Historisch-kritische Säkularausgabe. Herausgegeben von Fritz Brukner und Eduard Castle. 6 Teile in 7 Bänden. 16,5 x 10, 5 bzw. 16,5 x 22 cm. OLeinen (etwas fleckig und berieben, schwach bestoßen). Wien, Anton Schroll, 1924-1934.
Goedeke XI/2, 335, 12. – Eine der drei ambitionierten Werkausgaben, die Anton Schroll nach dem Krieg für die verehrten Dramatiker des Wiener Volkstheaters Raimund, Nestroy und Anzengruber veranstaltete. Raimund hatte sich 1836 aus Angst vor den Folgen eines Hundebisses das Leben genommen. Exemplar mit dem häufig fehlenden Band VI, der im Format Quer-Quarto gedruckt wurde und die von Alfred Orel herausgegebenen Märchendramen in den ursprünglichen Vertonungen sowie die farbigen Wiedergaben von Bildern aus Bäuerles Theaterzeitung enthält. – Wohlerhalten.
Los 2059Raimund, Ferdinand
Signiertes Gedichtmanuskript 1828
Auktion 107
Zuschlag
4.200€ (US$ 4,773)
Raimund, Ferdinand, österr. Schauspieler und Bühnenautor, wichtigster Vertreter des romantischen Zauberspiels und Besserungsstückes (1790-1836, starb durch Selbstmord). Eigh. Gedichtmanuskript m. U. "Ferdinand Raimund". 2 S. (Innenseiten eines Doppelblattes). 8vo. O. O. 1828.
"Rhrapsodie" [sic]. Titel und 54 Zeilen. Vollständige und signierte Niederschrift des Gedichtes, das in der Ausgabe "Sämtliche Werke" (München 1960) unter dem Titel "Der Menschenfeind (Monolog eines ungerecht Verfolgten)" und mit dem Datum "Weidling am Bach, am 5. Mai 1828" gedruckt ist. Der Verfasser erträumt sich die Welt als "unermessnes Meer", aus dem "kahl und unbelaubt" ein hoher Fels hervorragt. "... Und auf ihm, so spricht mein Traum, / Stünd ein ungeheurer Baum, / der so ewig fest verzweiget, / Daß die Windsbraut ihn nicht beuget. / An den Ästen, fruchtbehangen, / Müßte stolz die Menschheit prangen!! / Und beseelt von Rachefeuer / Als ein riesig Ungeheuer, / Möcht ich solcher Welt zum Beben / Zwischen Meer und Himmel schweben. / Dann! mit stahlbenervten Armen / Würde ich ohn all Erbarmen / Diesen Baum mit Macht erschüttern, / Bis daß fielen all die bittern, / All die faulen Früchte ab. / Und das Weltmeer würd ihr Grab. / Nur die Edlen glänzten oben, / Um des Baumes Saft zu loben, / Der blos kern'ge Frucht besitzt / Und verlor was ihm nicht nützt ...". - Das vorliegende, ebenfalls "1828" datierte Manuskript weicht in kleinen Details - außer der modernisierten Schreibung - von dem genannten Druck ab; so heißt es z. B. dort: "Und mit Myriaden Augen / Wollt ich diesen Anblick saugen! / Doch wo bist du, eitler Traum -? / Luftverronnen ist der Baum", während in unserem Manuskript steht: "Und mit Miriaden Augen / Wollt ich diesen Anblick schauen - / Doch - wo bist du eitler Traum / Luftverronnen ist der Baum ...". - Das Gedicht mit dem Wunsch, den schlechten Teil der Menschheit zu vertilgen, entstand wohl in Zusammenhang mit dem Zauberspiel "Der Alpenkönig und der Menschenfeind"; es hätte aber wohl in seiner Radikalität die Zensur nicht passiert und wurde vielleicht deshalb nicht in das Stück aufgenommen. - Sehr selten.
Raimund, Ferdinand. Das Mädchen aus der Feenwelt oder der Bauer als Millionär. 95 S., 1 Bl. Mit einigen Textillustrationen und 7 chromolithographischen Tafeln von Oskar Laske. Farbig illustrierter OPappband (etwas gebräunt). Wien, Österreichische Staatsdruckerei, 1923.
Liebhaberausgaben der Österreichischen Staatsdruckerei Band 7. Eines von 400 numerierten und im Druckvermerk vom Künstler signierten Exemplaren (Gesamtauflage: 420). - Annähernd tadelloses Exemplar.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“
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