Artist Index: May, Karl


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Los 2115May, Karl
Et in terra pax. Sonderabzug aus China

Auktion 127

Schätzung
180€ (US$ 205)

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May, Karl. Et in terra pax. Reise-Erzählung. Lieferung 1-4 (von 18), in: China. Schilderungen aus Leben und Geschichte, Krieg und Sieg. Ein Denkmal den Streiten und der Weltpolitik. Hrsg. von Joseph Kürschner. XL., 2 Bl., 548 Sp., 444 Sp., 462 Sp., 7 S. Mit farbigen Frontispiz, 30 (1 Karte) farbigen, teils doppelseitigen Tafelabbildungen und zahlreichen Textabbildungen. 31 x 23 cm. Gelbes illustiertes OLeinen (etwas bestoßen und stärker stock- und feuchtfleckig) mit Goldprägung. Leipzig, Hermann Zieger, (1901).
Plaul 341.0. – Erste Ausgabe der Erzählung, die Karl May als Beitrag zu Joseph Kürschners großem China-Band von 1901 beisteuerte und die er später dann erweiterte und als Band 30 unter dem Titel "Und Friede auf Erden!" in seinen Gesammelten Reiseerzählungen aufnahm. – Papierbedingt etwas gebräunt, mit wenigen Randeinrissen und Randläsuren, letzte vier Blatt lose.

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Los 2114May, Karl
Ardistan und Dschinnistan

Auktion 127

Schätzung
450€ (US$ 511)

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May, Karl. Ardistan und Dschinnistan. Manuskriptfassung: Der Mir von Dschinnistan. Reiseerzählung. 2 Bände. 1098 S. 19 x 13 cm. Schwarze illustrierte OLederbände mit Golddruck und je 2 farbigen goldgeprägten RSchildern sowie Goldschnitt. Bamberg, Karl-May-Verlag, 2005-2006.
Karl May. Das Alterswerk. Kritische Ausgabe nach den Manuskripten. Herausgegeben von Hans Wollschläger. - Eines von 33 hs. nummerierten Exemplaren der Vorzugsausgabe in Leder. Mit dem lose beiliegenden, von Wollschläger und Lothar Schmid signierten Zertifikat. Die Einbandgestaltung folgt der seltensten Einbandvariante des Fehsenfeld-Verlags. – Verlagsfrisch.

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Los 2100May, Karl
Babel und Bibel. OLeinen

Auktion 123

Zuschlag
120€ (US$ 136)

Details

May, Karl. Babel und Bibel. Arabische Fantasia in zwei Akten. 203 S. 24 x 15,8 cm. Chamoisfarbener OLeinenband (leicht abgegriffen und fingerfleckig, minimal angestaubt, kaum bestoßen) mit RVergoldung sowie goldgeprägtem Rücken- und VDeckeltitel. Freiburg, Fehsenfeld, 1906.
Plaul 404 und DB134. Wilpert-Gühring 30. – Erste Ausgabe. Bei Babel und Bibel, einer "Arabischen Fantasia in zwei Akten" (Untertitel) handelt es sich um das einzige von Karl May vollendete Drama, entstanden zwischen 1904 und 1906. Jeder Akt zählt genau 1000 Verse, es sollte zum Durchbruch des Autors als Dramatiker führen, wurde jedoch zu einer seiner größten Enttäuschungen. – Vorsätze und ersten Seiten gering stockfleckig, im Block sonst durchgehend sauber und frisch, insgesamt sehr schönes Exemplar.

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Los 2383May, Karl
Konvoult von 6 Ausgaben der Gesammelten Reiserzählungen

Auktion 118

Zuschlag
320€ (US$ 364)

Details

May, Karl. Konvolut von 6 Ausgaben der gesammelten Reiserzählungen in 8 Bänden. Oktavo. Illustrierte OLeinenbände (etwas berieben, Ecken schwach bestoßen). Freiburg im Breisgau, Friedrich Ernst Fehsenfeld, 1897-(1905).
I. Auf fremden Pfaden. Reiseerlebnisse. 1.-10. Tausend. 1897. - II. Satan und Ischariot. 3 Bände. 21.-25. bzw. 26.-30. Tausend. (1901-1905). - III. Am Rio de la Plata. 31.-35. Tausend. (1904). - IV. Im Lande des Mahdi I. 26.-30. Tausend. (1904). - V. Im Reiche des silbernen Löwen I. 26.-30. Tausend. (1905). - VI. Von Bagdad nach Stambul. 41.-45. Tausend. (1904). - Hinteres Gelenk geplatzt, Innenspiegel mit Klebestreifen. – Saubere, gelesene Exemplare. – Dabei: Drei weitere spätere Karl-May-Ausgaben in illustrierten Verlagseinbänden: I. Aus dunklem Tann. 47.-54. Tausend. Radebeul, Karl-May-Verlag, (1921). - II. Der schwarze Mustang. 21. Auflage. Stuttgart, Berlin und Leipzig, Union deutsche Verlagsgesellschaft, (um 1920) - Kamerad-Bibliothek. - III. Winnetous Blutsbruder. Karl-May-Biografie. Bamberg, Karl-May-Verlag, (2002). - Sowie: Hainer Plaul. Illustrierte Karl May Bibliographie. Edition Leipzig 1988.

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Los 2382May, Karl
Winnetou I.(Fehlbindung)

Auktion 118

Zuschlag
180€ (US$ 205)

Details

May, Karl. Winnetou I. 51.-55. Tausend. 2 Bl., 629 S., 1 Bl. 17 x 10,5 cm. Farbig illustrierter OLeinenband (berieben und etwas fleckig; Einbanddecke irrig "Winnetou III"). Freiburg im Breisgau, Friedrich Ernst Fehsenfeld, (1905).
Karl May' gesammelte Reisererzählungen Band VII. Plaul 240.10. – Kurioses Exemplar einer Fehlbindung des Fehsenfeld-Verlags. Winnetou I wurde hier versehentlich in der Einbanddecke von Winnetou III vertrieben. – Block etwas verschoben.

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Los 2159May, Karl
Konvolut von 31 Romanen in frühen Ausgaben

Auktion 116

Zuschlag
550€ (US$ 625)

Details

May, Karl. Konvolut von 31 Romanen in frühen Ausgaben, darunter 11 Erstausgaben. 17,5 x 11,5 cm. Illustrierte OLeinenbände (einige Kapitale schwach bestoßen; 1 Band mit OUmschlag). Freiburg, Friedrich Ernst Fehsenfeld bzw. Radebeul, Karl-May-Verlag, (1904-1934).
Vorhanden sind 18 Ausgaben aus den Gesammelten Reiseerzählungen im Fehsenfeld-Verlag Freiburg:
I. In den Schluchten des Balkan. 46.-50. Tausend. - II. Durch das Land der Skipetaren. 41.-45. Tausend. - Deckelillustration von Sascha Schneider. - III. Der Schut. 41.-45. Tausend. - Deckelillustration von Sascha Schneider. - Rücken geklebt. - IV. Winnetou III. 41.-45. Tausend. - Deckelillustration von Sascha Schneider. - Titel gestempelt. - V. Am stillen Ozean. 41.-42. Tausend. - VI. Old Surehand I. 41.-45. Tausend. - VII. Old Surehand II. 41.-43. Tausend. - VIII. Old Surehand III. 35.-40. Tausend. - IX. Satan und Ischariot I. 1.-10. Tausend. 1897. - X. Satan und Ischariot II. 1.-10. Tausend. 1897. - XI. Satan und Ischariot III. 1.-10. Tausend. 1897. - XII. Auf fremden Pfaden. 26.-30. Tausend. - XIII. "Weihnacht!". 36.-40. Tausend. - Innenspiegel gestempelt und mit unschönen Kleberesten. - XIV. Im Reich des silbernen Löwen II. 26.-30. Tausend. - XV. Im Reich des silbernen Löwen III. 11.-15. Tausend. - XVI. "Und Friede auf Erden!" 6.-10. Tausend. - Deckelillustration von Sascha Schneider. - XVII. Ardistan und Dschinnistan II. 1.-10. Tausend. - Deckelillustration von Sascha Schneider. - Hinteres Gelenk geplatzt. - XVIII. Winnetou IV. 1.-10. Tausend. - Deckelillustration von Sascha Schneider. - Vorsatz mit mehreren Lektüreeinträgen, Einband mit Lesespuren.

13 Ausgaben aus den Gesammelten Werken im Karl-May-Verlag Radebeul:
I. Von Bagdad nach Stambul. 188.-195. Tausend. - Montiertes Exlibris. - II. In den Schluchten des Balkan. 185.-207. Tausend. - Mit OSchutzumschlag (mit Randläsuren). - III. Orangen und Datteln. 107.-114. Tausend. - Montiertes Exlibris. - IV. Im Reiche des silbernen Löwen IV. 71.-78. Tausend. - Rücken mit vertikaler Knickspur. - V. Die Juweleninsel. 29.-38. Tausend. - VI. Das Zauberwasser und andere Erzählungen. 16.-23. Tausend. - VII. Himmelsgedanken. 11.-18. Tausend. - Oberes Kapital mit Einriss. - VIII. Benito Juarez. 1.-25. Tausend. - IX. Allah il Allah! 1.-28. Tausend. - X. Der Derwisch. 1.-20. Tausend. - Titel gestempelt. - XI. Im Tal des Todes. 1.-20. Tausend. - Titel mit Besitzeintrag, unteres Kapital mit Einriss. - XII. Zobeljäger und Kozak. 1.-20. Tausend. - Reihentitel verso mit Besitzstempel. - XIII. Das Buschgespenst. 1.-20. Tausend. – Wohlerhaltene, wenngleich gelesene Reihe.

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Los 2096May, Karl
Fragment eines eigenhändigen Gedichtmanuskripts

Auktion 113

Zuschlag
420€ (US$ 477)

Details

May, Karl. Fragment eines eigenhändigen Gedichtmanuskripts. 6 Zeilen (Bleistift). 6,5 x 12 cm. (Radebeul um 1897 ?)
Eigenhändiges Fragment eines Gedichtes, das erst 1916 posthum von dem Karl-May-Forscher Rudolf Beissel veröffentlicht wurde (erwähnt und abgebildet bei Heinrich Pleticha, Karl May. Illustrierte Werke, Leben, Werk, Wirkung, Gütersloh 1996, S. 95). "Ich geh so gern tief in mein Innres lauschen, / Leg mich in mir zu meiner Seele hin! / Wenn dann um uns nur Engelsflügel rauschen, / Weiß ich, daß ich in meinem Himmel bin. / Ich höre, wie auf unsichtbaren Schwingen / Der Herr durch diesen einen Himmel geht". Darunter ein handschriftlicher Vermerk mit Tinte von Rudolf Beissel (1894-1986): "Originalmanuskript Karl May's. Enwurf zu einem bisher (1916) ungedruckten Gedicht". - Verso, ebenso fragmentarisch, von anderer Hand der Bericht über einen Besuch (beim Ehepaar May?). - Leicht fleckig, aber gut lesbar und ordentlich erhalten. - Beiliegend die Kopie eines 36seitigen Vortrags von Claus Roxin, ord. Professor für Strafrecht in München und Vorsitzender der Karl-May-Gesellschaft, über die verschiedenen Strafverfahren gegen Karl May. Mit Widmung Roxins auf S. 1.

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Los 1399May, Karl
Die Rose von Kairwan.

Auktion 111

Zuschlag
900€ (US$ 1,023)

Details

May, Karl. Die Rose von Kaïrwan. 2 Bl., 352 S. 18,5 x 12 cm. Rötlichgrauer OLeinenband (nur mit vereinzelten leichten Schabspuren, gering bestoßen) mit schwarzgeprägter Rücken- und VDeckelillustration, goldgeprägtem VDeckeltitel, blindgeprägtem RDeckel und marmoriertem Schnitt. Osnabrück, Bernhard Wehberg, 1894.
Plaul 251.1. DB 11. – Erste und einzige Ausgabe (erste Einzelausgabe) der unter dem Titel "Die Rose von Kaïrwan" zusammengefassten drei frühen "Erzählungen aus drei Erdtheilen": "Ein Kaper - Der Pfahlmann - Eine Befreiung". Der Osnabrücker Verlag Wehberg beließ es bei der einzigen Ausgabe. Sie wurde außerhelb der Fehsenfeld-Reihe von Karl May zusammengestellt zur Erfüllung eines alten Verlagsvertrags von 1885. – Titelblatt im Bug etwas brüchig und mit kleinen Einrissen, letztes Blatt mit Randausrissen, papierbedingt gleichmäßig minimal gebräunt, kaum fleckig oder kaum Gebrauchsspuren. Insgesamt gutes Exemplar. - Von größter Seltenheit.

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Los 1400May, Karl
Drei frühe Reiseerzählungen in selten später Bindequote

Auktion 111

Zuschlag
550€ (US$ 625)

Details

In Gold auf Schwarz
May, Karl. Drei frühe Reiseerzählungen in selten später Bindequote. Bände 3-5 der Gesammelten Reiseerzählungen (= Gesammelten Werke). Ca. 17,4 x 10,4 cm. Grünes OLeinen (minimal geworfen, kaum bestoßen) mit goldgeprägtem RTitel und montierter farbiger VDeckelillustration. Radebeul, Karl-May-Verlag, o. J. (1940).
Hermesmeier-Schmatz GW3.31, Rückenschild RS3, GW4.27, Rückenschild RS3. GW5.25, Rückenschild RS3. – Sehr seltene späte Bindequote in Leinen mit aufkaschierten Deckelbildern. Die Rückentitel nicht- - wie üblich - in schwarzer Schrift auf Gold, sondern in goldener Schrift auf schwarzem Grund. Vorhanden sind: 1) Von Bagdad nach Stambul. 219.-244. Tausend (1940). Karl May's Gesammelte Werke Band 3. - 2) In den Schluchten des Balkan. 208.-232. Tausend (1940). Karl May's Gesammelte Werke Band 4. - 3) Durch das Land der Skipetaren. 201.-225. Tausend (1940). Karl May's Gesammelte Werke Band 4. – Gleichmäßig papierbedingt gebräunt, Innenspiegel mit unwesentlicher Montagestelle, nur vereinzelt Gebrauchsspuren, insgesamt sehr frisch.

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Los 2093May, Karl
Manuskript 1903

Auktion 111

Zuschlag
2.600€ (US$ 2,955)

Details

May, Karl, Reise- und Abenteuerschriftsteller (1842-1912). Eigh. Manuskript. 31/2 S. auf 4 Bl. Gr. 8vo. Radebeul, Villa "Shatterhand", 25.II.1903.
Konzept eines Dankschreibens an die "lieben Gratulanten" zu seinem 61. Geburtstag. Der zunächst wie Prosa wirkende Text erweist sich bei genauerer Lektüre großenteils als Versdichtung in fünffüßigen Jamben: "'Der Reiseschriftsteller Karl May ist todt, ist moralisch todt, ist litterarisch todt, ist mausetodt! Hierüber giebt es keinen Zweifel! Er wird nie wieder auferstehen!' So habe kürzlich ein gewaltig kluges Blatt behauptet, wurde mir gesagt. Mit welchem Rechte und aus welchen Gründen? Ein christlicher Augurenknabe hat in dem ewgen Rom ein Wunderwerk vollbracht. Der Ruf der heilgen Käuze machte ihn besorgt um Deutschlands Seele. Er schlachtete sich selbst als Opferschaf, sah im Gedärm und in der Leber nach und sprach dann im Verenden jenes Wort, an dem nur Tiberschafe, nicht deutsche Männer sterben. Was für ein Blatt mag es gewesen sein, das anzunehmen wagt, daß so ein Schaf auch nur den kleinsten deutschen Geist vernichten könne?! ...". Jener ihm zugesprochene "Todt" trage vielmehr "die schmucke Uniform der deutschen Postbeamten und hat mir schon am Morgen gratulirt, indem er mir ein langes Leben wünschte. Es läutet fort und fort an meiner Thür, mir eine Fülle lieber Gaben bringend, die stündlich wächst, weil meine Leser wissen, daß heut Geburtstag ihres besten Freundes ist ... Wie stolz ich bin! Nicht etwa auf mich selbst, nein, sondern auf die Treuen, die in sich ihres Volkes Seele fühlen, für die ich schrieb und weiterschreiben werde ... Ob einundsechzig Jahre alt, ich fühle mich so jung, als ob ich eng verwandt mit jener Jugend sei, die sich am Ideal von Tag zu Tag erneuert und unserm Geiste Himmelsflügel leiht. Um dieser Ideale willen hat man mich todtgesagt ... Ich liefre meine Feder Keinem aus, der sie und mich zum Schweigen bringen möchte. Ich schreibe nicht an 'Mord- und Raubgeschichten', doch schreib ich allerdings von Mord und Raub, vom Mord und Raub an unsrer deutschen Seele. Man hat mein 'Ich' bisher noch nicht verstanden. Man glaubt, es 'schwatze' nur zu Unterhaltung. Doch über eine kleine, kurze Weile wird des 'Geschwätzes' Sinn begriffen werden ...". - Der Brief, der sich zusehends in Polemik verliert, fand sicherlich zumindest beim Verleger, vielleicht auch beim Autor selbst, letztlich keinen Beifall, so daß er fallengelassen wurde und zu Mays Lebzeiten ungedruckt blieb (heute in Band 81, "Abdahn Effendi", der Gesammelten Werke enthalten). Es erschien ein neues, sehr viel positiveres Rundschreiben mit demselben Datum, aber einem völlig anderen Text (siehe die folgende Nummer). - 2 Bl. mit Büroklammer-Rostspur; geringfügige Randschäden.

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Los 1396May, Karl
Der blaurote Methusalem.

Auktion 111

Zuschlag
180€ (US$ 205)

Details

"Schiefgelesen" von einem der engsten Freunde Karl Mays
May, Karl. Der blaurote Methusalem. Eine lustige Studentenfahrt nach China. 2 Bl., 569 S., 1 Bl. VA. 17 x 10,5 cm. Grünes OLeinen (leicht abgegriffen, kaum berieben, gering bestoßen) mit gold- und schwarzgeprägtem Rücken sowie farbiger VDeckelillustration. Radebeul, Verlag der Karl May-Stiftung, o. J. (1914).
Hermesmeier-Schmatz GW40.6 T1. DB 75. – Erste Auflage innerhalb de "Gesammelten Werke", hier noch ohne die Angabe des Auflagen-Tausends (unter Einbeziehung der Union-Auflagen ist es das 16.-22. Tausend), allerdings die einzige Auflage unter der Verlagsbezeichznung "Verlag der Karl-May-Stiftung". – Buchblock etwas verschoben, papierbedingt minimal gebräunt, sonst sauber und frisch. Mit hübschem Jugendstil-Exlibris auf dem Innendeckel "Dr. Johannes März" (1878-1936), der zusammen mit Max Welte und Walter Weber ab ca. 1897 zum engsten Bekannten- und Freundeskreis Karl Mays gehörte. Reihentitel verso und Titel recto jeweils mit eigenhändigem Besitzvermerk von "Dr. Johannes März" in blauschwarzer Tinte.

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Los 2094May, Karl
Rundschreiben mit eigh. Zusätzen

Auktion 111

Zuschlag
400€ (US$ 455)

Details

- Eigh. Zusätze und zweimalige Unterschrift "May" auf einer gedruckten Danksagung an die Gratulanten zu seinem 61. Geburtstag. 4 S. Auf unbeschnittenem Maschinenbütten. Gr. 4to. Radebeul 25.II.1903.
Nachdem die zuerst geplante Danksagung (siehe die vorige Katalognummer) verworfen worden war, verschickte Karl May das vorliegende gedruckte Rundschreiben "An meine lieben Gratulanten" (21/2 S.), das sich noch intensiver an seine Leser wendet und ohne Polemik für sein Ideengut wirbt und wahrscheinlich nur in kleiner Auflage erschienen ist. Bemerkenswert ist, daß auch hier der größte Teil des Textes in gebundener Sprache vorliegt (fünffüßige Jamben, wie sie sich um diese Zeit auch in dem "Silberlöwen"-Roman finden), auch wenn dies im Druckbild nicht zu erkennen ist. Vielleicht hatte er ursprünglich vor, auch typographisch die Gedichtform zu kennzeichnen. Das Ganze wäre dann aber sehr viel umfangreicher, Herstellung und Versand teurer geworden. Neben weltanschaulichen Bekundungen betreibt May auch geschickt Werbung für seine nächsten Bücher: "... Ihr habt sie wohl verstanden, diese Seele, wenn sie aus meinen Büchern zu Euch sprach. Ihr werdet sie gewiß auch heut verstehen, obgleich sie Euch nur bittet: Habt Geduld! Es giebt noch viel, was ich zu sagen habe. Wir sind ja kürzlich erst von Basra aufgestiegen und wohnen in des Ustad 'hohem Hause'. Nun hab ich Euch zum Alabasterzelt zu führen, damit Ihr 'Geist' und 'Seele' kennen lernt. Auch wartet man 'Im Jenseits' noch auf Euch. Ist Marah Durimeh bei Euch vergessen? Sie hat Euch jenes Räthsel noch zu lösen, an dem so mancher scharfe Geist vergeblich sich versucht. Und dann der kühne Sprung zum 'fernen Westen', wo des Apatschen Testament im See begraben liegt. Wollt Ihr mir helfen, es herauszuholen? Ich weiss ja, dass mein Winnetou noch lebt; er lebt ... in Euren Herzen! ...". - Am Schluß, auf Seite 3, hat May dann wohl immer persönlich unterzeichnet, so auch hier mit "Dank und Gruß! May". Bei unserem Exemplar hat er jedoch auch auf der vierten Seite weitere eigenhändige Zeilen hinzugefügt: "Ihnen will ich doch noch eine Zeile extra schreiben. Ich danke Ihnen herzlich! Ich sende Ihnen noch einige Exemplare dieses Briefes. Bitte, theilen Sie sie an Ihre Freunde aus, damit man wenigstens einmal zu ahnen beginne, wie meine Bücher gelesen werden sollten! Ihr alter May". - Der gedruckte Text erschien in stark bearbeiteter Fassung erstmals in Band 49 ("Lichte Höhen", 1956) der Gesammelten Werke, die Originalfassung erst in Band 81 ("Abdahn Effendi"). - Die Querfalten eingerissen.

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Los 2095May, Karl
Brief 1893

Auktion 111

Zuschlag
800€ (US$ 909)

Details

- Eigh. Brief m. U. "Dr. Karl May". 3 S. Gr. 8vo. Oberlössnitz-Dresden, Villa "Agnes", 26.I.1893.
An den deutsch-baltischen Gutsverwalter Jaskowiak auf Gut Rosen in Mitau (Kurland, heute Lettland), der u. a. Übersetzungsmöglichkeiten von Mays Werken ins Russische gefragt hatte. Der Autor antwortet ausführlich: "... Sie brauchen keinen 'Deutschen Hausschatz' zu kaufen, denn es erscheinen jetzt meine Werke, auch die, welche nicht im 'Hausschatz' standen, in Buchform bei F. E. Fehsenfeld, Freiburg in Baden ... Bis jetzt sind die ersten sechs Bände erschienen. Wenn Sie diese gelesen haben, werden Sie beurtheilen können, ob sie sich zur Ueberstzung in das Russische eignen. Es ist noch keines meiner Werke in diese Sprache übersetzt worden, und bin ich recht gern erbötig, mit Ihnen darüber in Unterhandlungen zu treten. Vielleicht haben Sie die Güte, mir mitzutheilen, wo und bei welchem Verlagsbuchhändler oder in welcher Zeitung Sie die Uebersetzung erscheinen lassen wollen. Das ist die Hauptsache ... Um doppelte Honorare zu erzielen, pflegt man solche Werke erst in einer großen Zeitung und dann in Buchform drucken zu lassen. Vielleicht ist es mir möglich, Ihrer gütigen Einladung Folge zu leisten und mich Ihnen persönlich vorzustellen, und werden wir dann gewiß einen Auerochsen schießen ...". - Auf der vierten Seite des Doppelblattes unter der Überschrift "Auf tausende von Anfragen" gedruckte Werbung für Mays Werkausgabe bei Fehsenfeld. - Interessant ist die Erwähnung der Auerochsenjagd am Schluß des Briefes. In der autobiographischen Humoreske "Freuden und Leiden eines Vielgelesenen" (1896) schreibt Karl May von einem Brief "aus dem Kaukasus, wohl wieder eine Einladung zur Auerochsenjagd". Dies hielt man für eine Erfindung Mays, doch wird es durch diesen Brief bestätigt, auch wenn es sich nicht um den Kaukasus, sondern um Kurland handelt. - Gebrauchsspuren; die durchgetrennte Querfalte mit Transparentpapier repariert.

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Los 1397May, Karl
Der Dukatenhof. EA. Graz und Wien, Styria, 1909

Auktion 111

Zuschlag
260€ (US$ 295)

Details

May, Karl. Der Dukatenhof. Erzgebirgische Dorfgeschichten. 90 S. Mit 6 Textillustrationen. 17,2 x 12 cm. Lindgrüner gewachster OLeinenband mit schwarz geprägtem RTitel und Deckelillustration sowie dreiseitigem Rotschnitt. Graz und Wien, Styria, o. J. (1909).
Volksbücherei 215/216, Band 61. Plaul 466.2. DB 130. – Gebundene Ausgabe der ersten Buchausgabe der erstmals schon im August 1877 in der "Bibliothek der Unterhaltung und des Wissens" im Stuttgarter Verlag von Hermann Schönlein veröffentlichten Erzählung, die dann vielfach in anderen Zeitschriften abgedruckt wurde (vgl. Plaul 40, 103, 243 und 372). Am 21. Januar war dieselbe Ausgabe auch broschiert erschienen. – Nur unwesentlich gebräunt. Sehr sauberes, nahezu tadelloses Exemplar.

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Los 2096May, Karl
Brief (Billet) 1898 + Beilage

Auktion 111

Zuschlag
750€ (US$ 852)

Details

- Eigh. Brief m. U. "Dr. Karl May". 2/3 S. Gr. 8vo. Radebeul 18.V.1898.
Kurzer Brief an einen "lieben, jungen Freund". "... Ich sage Ihnen Dank für Ihre Zeilen und sende Ihnen ein kleines Andenken aus Jerusalem ...". - Das Andenken besteht aus einem Kärtchen (10,5 x 6,7 cm) mit Aufdruck "Blumen von Jerusalem. Geruht auf dem hl. Grabe". Zwischen diesen Zeilen ein aus Trockenblumen hergestelltes Bildchen: ein von Blumen und Kräutern umgebenes Kreuz - eines der an Palästina-Reisende verkauften Andenken, wie sie auch als Zedernholz-Alben mit dem Titel "Blumen aus dem Heiligen Lande" vertrieben wurden. Rückseitig von Karl May eigenhändig beschriftet: "Kara Ben Nemsi Effendi Dr. Karl May". Der Autor suggeriert hier, daß der Ich-Erzähler aus "Durch die Wüste" identisch mit dem realen Karl May sei. - Das Andenken aus Jerusalem verschickte er auch bereits 1898, obwohl er erst 1899 auf seiner Orientreise erstmals Jerusalem besuchte. - Der Brief auf der letzten Seite mit dem Abdruck einer "Ergebensten Bitte" um Nachsicht, wenn der Autor wegen seiner vielen Reisen auf Zuschriften nicht immer sofort antworten könne. "... Und bei den innigen Geistes- und auch seelischen Beziehungen, in welche sich meine freundlichen Leserinnen und Leser zu mir gestellt haben, würde es mir sehr lieb sein, wenn ich recht oft durch Beilegung der Photographie für mein Leser-Album erfreut würde." - Kleine Einrisse an der Querfalte.

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[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

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